Per IFG zu den Brückendaten

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Als ich im Februar 2015 bei der „Welt“-Gruppe anfing, führte mich einer meiner allerersten Termine ins Berliner Verwaltungsgericht. Mein Kollege Lars-Marten Nagel einigte sich nach einem siebenjährigen Streit mit dem Bundesverkehrsministerium auf einen Vergleich: Das Ministerium versprach, endlich Daten über den Zustand der deutschen Autobahn- und Bundesstraßenbrücken herauszugeben. Grundlage war das Informationsfreiheitsgesetz (IFG), das jedem Bürger den Zugang zu behördlichen Informationen zusichert.

Es sollte noch mehr als ein Jahr vergehen, bis wir tatsächlich alle notwendigen Daten beisammen und ausgewertet hatten. Jetzt können wir zeigen, wie ernst die Lage auf den deutschen Straßen ist: Die Brücken verschleißen schneller als Behörden sie reparieren lassen können.

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